Heute gibt es den dritten und letzten Teil unserer Mini-Serie zum Thema „Führungsstile“.

Wir tauchen etwas tiefer in den transformationalen (= Mitarbeiter-orientiert) Stil und diskutieren über die Varianten (partizipativ, integrativ, den inspirativen und den Coaching-Stil). Welche relevanten Unterschiede gibt es, welches Mindset sollte man dazu mitbringen und welche Techniken können uns bei dem jeweiligen Stil unterstützen.

Hier nochmals das Wichtigste in Kürze:

  • Beim transformationalen (Mitarbeiter-orientierten) Führungsstil steht im Gegensatz zum transaktionalen Stil der Mensch im Vordergrund – nicht die Aufgabe.
  • „Transformational“ meint: Den Mitarbeiter zu entwickeln
  • Spielarten dieses Stils sind:
    • partizipativ: Ich als Führungskraft lasse meine Mitarbeiter teilhaben, gehe in Dialog mit Ihnen, teile mit Ihnen meine Gedanken und Entscheidungen
    • integrativ: Der integrative Stil geht noch einen Schritt weiter. Hier versuche ich möglichst Ergebnis-offen in Dialogen zu sein, versuche unterschiedliche Meinungen zu berücksichtigen
    • inspirativ: eher ein situatives Stilelement, wenn es darum geht, Mut zu machen, Menschen von einem Ziel zu begeistern.
    • Coaching-Stil: auch eher ein situatives Element, wenn es darum geht, persönliche Potenziale beim Mitarbeiter zu entfalten, Hilfe zur Selbsthilfe (ohne Ratschläge) anzubieten

Techniken und Methoden:

  • Mehr Fragen als Sagen
    Achten Sie auf Ihren Redeanteil! Stellen Sie offene Fragen und lernen Sie mit Antworten umzugehen, die Ihnen u.U. nicht in den Kram passen.
  • Gehen Sie in den Dialog mit Ihrem Team
    „Dialog“ ist etwas anderes als eine Diskussion!
  • Versuchen Sie Ihre/n Mitarbeiter wirklich zu verstehen.
    Haben Sie Geduld. Paraphrasieren Sie!
  • Speziell beim „inspirativen Stil“: Arbeiten Sie mit Bildern, Metaphern, Analogien – kurzum das Werkzeug zum Inspirieren lautet: Storytelling.
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